Der Förderverein Herzog-Wilhelm-Markt e.V.

Foto: Eröffnung des HWM 2024
Unser beschaulicher, aber deshalb nicht minder stimmungsvoller „Herzog-Wilhelm-Markt“ in Wülfrath hat seinen Ursprung 1578.
Damals wurde der aufstrebende Ort „Wulffrodt“ (auch Wolverothe) – gelegen an der Kölnischen Landstraße, die von Köln durch das Bergische Land nach Westfalen führt – durch einen verheerenden Brand fast völlig zerstört.
In ihrer Not wandte sich die Bürgerschaft an Herzog Wilhelm V. von Jülich, Kleve, Berg, Graf zu Mark und Ravensburg. Mit einem Marktbrief vom 12 Februar 1579 verlieh der Landesfürst, den man auch den Reichen nannte, seinem „Dorf und Kirspel Wulfrod“ vier steuerfreie Jahrmärkte. Sie sollten dem Dorf helfen, sich von dem Brand zu erholen.
Fast 400 Jahre später nach des Herzogs großmütiger Geste setzte die damalige Wülfrather Werbegemeinschaft ihm ein Denkmal und nannte den Weihnachtsmarkt mit 30 Holzbuden auf dem Kirchplatz, auf dem man sich trifft, mit Engelsgeduld anstellt, töttert, isst, trinkt und kleine Einkäufe tätigt „Herzog-Wilhelm-Markt“.
Der Förderverein Herzog-Wilhelm-Markt e.V. erhielt kurze Zeit später seine Anerkennung als gemeinnütziger Verein und veranstaltet nach wie vor den Herzog-Wilhelm-Markt.
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